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1. Caceres Alles Überzählige wird dann in der Perrera zum Töten abgegeben. Die Perrera in
Caceres wird allerdings von engagierten Tierschützern (unsere
Ansprechpartnerin Isabel) geführt. Die Kommune duldet diese Form der Perrera, bezahlt auch den üblichen Betrag
zum Unterhalt einer Tötungsstation. Allerdings ist damit auch ein
Aufnahmezwang verbunden, egal wie voll die Station bereits ist.
2. Badajoz
**************************************************************** 3. Madrid - Alba
Auch heute
noch werden jährlich alleine in der Provinz Madrid ca. 8.000 Tiere
ausgesetzt und größtenteils legal in den städtischen Tierheimen
eingeschläfert. Die privaten Tierheime, die ihre Tiere nicht
einschläfern, sind total überfüllt und haben große Schwierigkeiten,
genügend Platz für die zahllosen Streuner, die täglich neu
aufgelesen werden, zu schaffen. Immer noch gehen wenige Spanier in
ein Tierheim, um einen Hund oder eine Katze zu adoptieren - man
bevorzugt eben ein Rassetier vom Züchter!
In
Deutschland kann man sich kaum vorstellen, was Tierschutz in Spanien
bedeutet: wir erhalten täglich ca. 100 Anrufe, die uns von Notfällen
berichten: angefahrene Hunde und Katzen, herrenlose Tiere in der
Stadt und an den Landstraßen, viele Fälle von Tierquälerei (die
weniger schlimmen sind dabei noch Kettenhunde), von Abgabetieren
ganz zu schweigen. Bei den nicht ausreichenden Vermittlungen in
Madrid würde es uns bald so ergehen, wie den meisten spanischen
Tierheimen: wir müssten auf die verzweifelten Anrufe, die um Hilfe
bitten, antworten: wir sind voll, wir können keine Tiere mehr
aufnehmen. Und damit spricht man in diesem Lande ein Todesurteil
aus, denn früher oder später kommen diese Tiere in die städtischen
Tierheime, in denen sie auf grausame Art nach einer meist
Wir konnten in den vergangenen Jahren auf Grund unserer seriösen Arbeit gute Verbindungen zu deutschen Tierschützern aufbauen und fahren in unserem eigens für diese Transporte konzipierten Lieferwagen in regelmäßigen Abständen in dieses Land. Wir vermitteln nur getestete, geimpfte und kastrierte Tiere und informieren wahrheitsgemäß über ihre Charaktereigenschaften. Dabei haben wir das große Glück, dass die meisten spanischen Tiere, trotz all dem Leid, das sie erfahren haben, ein ungestörtes Sozialverhalten besitzen. Auch legen wir großen Wert darauf, mit den Familien, die unsere Tiere adoptiert haben, weiterhin in Verbindung zu stehen. Treffen in Deutschland oder Madrid finden regelmäßig statt und wir bitten inständig um Fotos unserer adoptierten Schützlinge, am liebsten natürlich per Mail. |