Tierheime in Spanien



Warum wir versuchen, gerade die genannten Stationen zu unterstützen


1. Caceres

... liegt im Inland, weit entfernt von jeglicher Küste. Dort haben die großen Hunde, meist Mischlinge aus Herdenschutzhunden, noch eine echte Daseinberechtigung als Schutz für Herden und Anwesen.

Durch die mangelnde Einsicht in Kastrationsnotwendigkeiten kommt es aber sehr schnell zu einer Überpopulation dieser Hunde.

 Alles Überzählige wird dann in der Perrera zum Töten abgegeben.

Die Perrera in Caceres wird allerdings von engagierten Tierschützern (unsere Ansprechpartnerin Isabel)  geführt. Die Kommune duldet diese Form der Perrera, bezahlt auch den üblichen Betrag zum Unterhalt einer Tötungsstation. Allerdings ist damit auch ein Aufnahmezwang verbunden, egal wie voll die Station bereits ist.

Wenn alle nur möglichen Kapazitäten ausgeschöpft sind, sind die Tierschützer gezwungen, sich auch von lieb gewonnenen Tieren zu trennen, die sie vorher vielleicht monatelang betreut haben. Eine furchtbare Situation, ein immerwährender Albtraum.

Man selektiert dann - durchaus vernünftig - nach der Wahrscheinlichkeit einer späteren Vermittlung.
Die Hunde mit Handikap, die Chancenlosen sind zuerst von Tötung betroffen.

Naturgemäß gehören unsere großen Schützlinge leider zum Kreis der relativ "Chancenlosen".
Dem versuchen wir mit dieser Web-Seite entgegenzutreten, um auch diesen Geschöpfen, die sich ihre "große Jacke" nicht ausgesucht haben, noch eine Zukunft zu ermöglichen.


Isabel Mitte

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2. Badajoz

 Privates Engagement: Rosa

Hier wird ein besonderes Engagement für Hunde in aussichtslosen Situation geboten. ROSA liefert eine Leistung bis an die Grenzen aller privaten Möglichkeiten. Hat eine Mini-Auffangmöglichkeit mit ganz begrenzten Kapazitäten vor Ort geschaffen. Sie wurde zum Glück in der Vergangenheit in der Vermittlung von einigen spanischen Tierschützern unterstützt.

Wir wollen jetzt zur größeren Verbreitung helfend eingreifen, in dem wir Hunde, die sie sich in ihrer Obhut befinden, regelmäßig auf unserer Homepage einstellen. Jedes Tier, das Rosas kleine Mini-Station verlassen kann, macht den Platz frei für eine andere wartende Elendsgestalt...
Wenn Sie gezielt diese kleine Station unterstützen möchten klicken Sie hier - Verwendungszweck: Hilfe für Rosa

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3. Madrid - Alba

Auch heute noch werden jährlich alleine in der Provinz Madrid ca. 8.000 Tiere ausgesetzt und größtenteils legal in den städtischen Tierheimen eingeschläfert. Die privaten Tierheime, die ihre Tiere nicht einschläfern, sind total überfüllt und haben große Schwierigkeiten, genügend Platz für die zahllosen Streuner, die täglich neu aufgelesen werden, zu schaffen. Immer noch gehen wenige Spanier in ein Tierheim, um einen Hund oder eine Katze zu adoptieren - man bevorzugt eben ein Rassetier vom Züchter!

Aus dieser Notsituation heraus wurde unser Verein im März 1998 von zwölf jungen Spaniern, die aber schon auf jahrelange Erfahrung im Tierschutz zurückblicken konnten, gegründet. Seit 1999 besitzen wir ein eigenes Tierheim, das wir in unserer Freizeit praktisch selbst gebaut haben (und an dem wir immer noch bauen). Offiziell können wir ca. 60 Katzen und eben soviele Hunde in unserem Tierheim unterbringen, obwohl es leider oft viel mehr sind.

In Deutschland kann man sich kaum vorstellen, was Tierschutz in Spanien bedeutet: wir erhalten täglich ca. 100 Anrufe, die uns von Notfällen berichten: angefahrene Hunde und Katzen, herrenlose Tiere in der Stadt und an den Landstraßen, viele Fälle von Tierquälerei (die weniger schlimmen sind dabei noch Kettenhunde), von Abgabetieren ganz zu schweigen. Bei den nicht ausreichenden Vermittlungen in Madrid würde es uns bald so ergehen, wie den meisten spanischen Tierheimen: wir müssten auf die verzweifelten Anrufe, die um Hilfe bitten, antworten: wir sind voll, wir können keine Tiere mehr aufnehmen. Und damit spricht man in diesem Lande ein Todesurteil aus, denn früher oder später kommen diese Tiere in die städtischen Tierheime, in denen sie – auf grausame Art – nach einer meist
10-tägigen Galgenfrist eingeschläfert werden oder sie landen unter die Räder eines Autos!

Deshalb stand für uns fest: Wir wollten anders als die meisten Tierschutzvereine in Spanien arbeiten, unser Tierheim sollte keine Aufbewahrungsstätte für herrenlose Hunde und Katzen werden! Aus diesem Grunde bringen wir einen Teil der von uns aufgelesenen Tiere dorthin, wo sie mehr Chancen als in unserem Lande haben – und das ist Deutschland!

Wir konnten in den vergangenen Jahren auf Grund unserer seriösen Arbeit gute Verbindungen zu deutschen Tierschützern aufbauen und fahren in unserem eigens für diese Transporte konzipierten Lieferwagen in regelmäßigen Abständen in dieses Land. Wir vermitteln nur getestete, geimpfte und kastrierte Tiere und informieren wahrheitsgemäß über ihre Charaktereigenschaften. Dabei haben wir das große Glück, dass die meisten spanischen Tiere, trotz all’ dem Leid, das sie erfahren haben, ein ungestörtes Sozialverhalten besitzen. Auch legen wir großen Wert darauf, mit den Familien, die unsere Tiere adoptiert haben, weiterhin in Verbindung zu stehen. Treffen in Deutschland oder Madrid finden regelmäßig statt und wir bitten inständig um Fotos unserer adoptierten Schützlinge, am liebsten natürlich per Mail.





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