Vorausgegangene ...
Tod ist der
Aufbruch in eine andere Dimension
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Bala
... du warst eine der drei Welpen, welche von unserer Station in Caceres
liebevoll aufgenommen wurde. Obwohl kennzeichnend für Deine ganze Art, warst Du gar nicht sofort für
die Tierschützer vor Ort sichtbar und wurdest erst zwei Tage später verlassen und einsam aufgefunden.
Von da an warst Du die Zurückhaltendste von euch Dreien. Nicht geplant,
einfach als letzte Möglichkeit überhaupt für Dich bei Deinen
sichtbaren Hüftproblemen, ermutigte mich Hannelore, Dir einen
zusätzlichen Platz bei mir und meiner Meute einzuräumen - nichtsahnend
- ich war nicht begeistert von dieser Idee. Doch dann kamst
Du... Nie zuvor hatte ich so eine imponierende in sich ruhende
Hündin kennenlernen dürfen, zurückhaltend, verschlossen, aber
in Deinem Blick mir gegenüber habe ich alles gesehen, warum mich die
Geschichte der großen Vierbeiner Spaniens so sehr bewegt hat. Warum
diese kleine Initiative entstanden ist. Ausgerechnet Bala, welche meine
Hilfe benötigte, gab mir in Momenten, in denen die Tierschutzarbeit sehr
schwer meinerseits zu leisten war, Halt und Stütze. Sie wurde
unentbehrlich in meiner Aufnahme der Sozialisierung zusätzlicher
Schützlinge in die bestehende Gruppe, bot sich wie ein Kindermädchen
jedem Neuling an, die hier geltenden Regeln kennen zu lernen. UND wurde
von den hier lebenden "Kindern" liebevoll als Trösterin zum Schmusen und
Spielen angenommen.
Dein plötzlicher Tod war und ist nach wie vor für mich ein Nebel, der mich
immer noch umhüllt und mir die Worte, welche ausdrücken könnten, was Du
mir bedeutet hast, nicht zulassen. Ich möchte Dir so vieles sagen...
aber eines ist gewiss, vergessen werde ich Dich nie!
Bala war Bala und dieser Platz wird von keinem mehr besetzt werden
können, aber die Erinnerung an sie, hilft mir sehr bei meiner Arbeit im
Tierschutz.
Ein Danke im Nachhinein an Bala ist somit für mich, weiter um jeden guten
Platz für die Großen ihrer Art zu kämpfen. DANKE Bala, dass Du bei uns
warst.
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Tarzan
Mein Hund in der Ferne, auf Dich habe ich gewartet, alt warst Du, vieles
hattest Du schon erlebt in Deinem Leben. Dennoch stand Dir Niemand Altbekanntes auf Deinen letztem Weg zur Seite.
Ausgeliefert dem Wenn und Aber vieler gut meinender Ärzte, welche Dich vor
Deiner Reise zu mir stabilisieren wollten. Du hast Schmerzen wurde mir gesagt... wir werden ihn
untersuchen... wir werden operieren. Die Schmerzen und die Ängste durftest Du tragen... ALLEIN... dann gabst
Du Dich auf... ohne, dass wir uns kennenlernen durften.
Gerne hätte ich Dich noch mal berührt, gestreichelt, Dir bei Deinen
letzten Atemzügen zur Seite gestanden und Dich gehalten, auf Deiner
letzten Reise.
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In Erinnerung an Luke,
lange haben wir auf Dich, kleinen Engel, gewartet und mussten Dich doch leider wieder viel zu früh gehen lassen.
Auch wenn du nicht mehr täglich um uns bist, bist du immer in unserem Herzen.
Wir denken immer an Dich und vermissen Dich so sehr.
Pass gut auf dich auf, wir sehen uns bald wieder, mein Kleiner!
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Früher hat man immer
gesagt, die nahenden Vollmondnächte bringen Wandel und Veränderung.
Die alte Katzenlady Primavera ist dem gefolgt. Sie hat sich
in ihrem Sessel zur Ruhe gelegt und sich dann unhörbar davon
gemacht zu ewigen Wandel und dem Aufbruch in eine andere Dimension. Uns macht
dieser Aufbruch sehr traurig, sie fehlt so sehr....
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Mit dem schwindenden
Licht dieses Jahres ist auch der kleine Sonnenschein ihrer
Familie, Anaiz / Tia davongegangen. Tia - wie sie genant wurde - hatte
eine nur kurze, aber wunderbare Zeit in ihrer Familie. Mitten aus
unbeschwertem Lauf ist sie zusammengebrochen. Alle Versuche, sie
in dieses Leben zurückzuholen waren vergebens. Tia, dieses
bezaubernde, kleine Hundemädchen lässt uns fassungslos und
masslos traurig zurück.
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Unser grosser, lieber
Eisbär Chapon hat noch unter dramatischen Umständen und mit
Hilfe vieler anderer Menschen eine liebevolle, letzte Bleibe
gefunden. Aber seine Krankheit hat ihn viel zu schnell eingeholt.
Er hat bei seiner Familie seine letzte Ruhe gefunden und seine
lange und beschwerliche Lebensreise ist damit zu Ende gegangen.
Die, die ihn kennenlernen durften, werden ihn nicht vergessen.
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Peggy, die schöne Glückskatze,
hat ganz allein ihre letzte Reise angetreten.
Am Abend schien noch alles in Ordnung zu sein. Aber am nächsten
Morgen dann lag Peggy ohne jegliche äussere Anzeichen, wie friedlich schlafend,
tot in ihrem geliebten Backhaus. Peggy hat die Freiheit einer absolut ländlichen
Umgebung, zusammen mit liebevoller Fürsorge, nach ihrer harten Zeit
in der Katzenkolonie in Spanien noch geniessen können. Das tröstet uns
etwas. Gute Reise, Du Schöne.
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4724 - diese Nummer stand auf seinem Foto. Er hatte keinen Namen.
Er war einer der Kandidaten in der Tötungsstation, die ganz oben auf der
Liste standen. Wir wollten ihn holen und ihm eine Chance geben. Er
war immer sehr ruhig, sehr zurückhaltend und auch vorsichtig, er war doch so
klein. Unmittelbar vor seiner Abreise wurden neue Hunde
eingeliefert. Ohne weiter hinzuschauen, kamen auch einige davon in
den Zwinger von 4724... und so nahm das Schicksal seinen Lauf. Am
Morgen fand man ihn - übel zugerichtet - zu Tode gebissen. So kurz vor
der Rettung.
Wir können ihn nicht vergessen, deswegen soll er hier einen Platz
bekommen - aber auch, weil er durch seinen Tod, den Tod von Oskar, der
jetzt hier in der Vermittlung ist, verhindert hat. Oskar hat seinen Platz
einnehmen können. Das ist der Zwiespalt, in dem wir oft stehen. Wir holen
den Einen und müssen dafür einen anderen Hund preisgeben...
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Die liebe, sanfte
Roxie ist auch vorausgegangen. Roxie litt ganz plötzlich
unter einer schwer zu behandelnden Blutkrebserkrankung. Eventuell
wäre mit sehr aufwendigen und teuren Therapien noch etwas Zeit für sie zu
gewinnen gewesen. Aber eben wirklich nur eventuell. Die spanischen
Stationen sind alle arm, und diese Therapien wären darüber hinaus sehr
anstrengend und auch belastend für Roxie gewesen.
Und auch hier in Deutschland gab es keine Interessenten für sie,
die sie vielleicht noch ein Stückchen begleitet hätten. So hat man sich
entschieden, sie in Frieden gehen zu lassen. Roxie war ein ganz besonderer
Hund. Wir sind sehr betroffen und traurig, dass wir nicht geschafft haben,
sie noch einmal glücklich sein zu lassen.
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Lisu hat seinen
eigenen Weg, das Elend hinter sich zu lassen, eingeschlagen. Er
hat noch eine kurze Zeit der Liebe und Fürsorge genossen, aber
dann hat die Kraft in seinem kleinen Körper nicht mehr
gereicht und er ist vorausgegangen. Wir sind traurig.
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Nur ganz, ganz kurz war das Glück von Enno und seiner Familie.
Enno war schwer erkrankt. Niemand konnte ihm helfen. Seine Familie
mußte ihn schweren Herzens gehen lassen. Enno hatte eine
glückliche Zeit dort und wird vor allem von seiner kleinen
Freundin, der Tochter der Familie, unendlich vermisst. Den zufrieden
und entspannt träumenden Enno — dieses Bild von ihm werden
wir in Erinnerung behalten.
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Hier stand
das Bild der kleinen Nanni - Jetzt muss dieses Licht den
Platz der kleinen Hundeseele einnehmen, die statt Nanni
vorausgegangen ist.
In der Menge der armen Kreaturen gibt es nur Nummern. Ein simpler
Zahlendreher hat Nanni nach der Beisserei für tot
erklärt. Nanni selbst muss nun nur noch den Transport
schaffen, dann wird sie in ihr Zuhause reisen. Und an den
anderen Kleinen, für den es kein Bild und keinen Namen gab,
soll hier dieses Licht erinnern, auch stellvertretend für
die, von denen wir nie etwas erfahren.
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Bella lebt
nicht mehr. Sie wurde tot in ihrer Hütte gefunden. Ihre
lange, lange Wartezeit auf ein eigenes Zuhause war leider
vergeblich. So hat sie sich einsam in ihrem Zwinger in der
Nacht auf den Weg gemacht auf ihre letzte Reise.
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Unser
kleiner Freund hat sich auch auf den Weg gemacht. Lucky
hatten wir ihn getauft, weil es immerhin etwas Glück war,
nicht elendig und quälend lang auf der Strasse zu sterben. Er war angefahren worden und
hatte u.a. einen ganz üblen und schmerzhaften Trümmerbruch
an seinem Beinchen erlitten.
Anschließend hat ihn jemand - aus was immer für Beweggründen
- mit diesen schweren Verletzungen über den sehr hohen Zaun
geworfen. Zumindest ist er ab diesem Zeitpunkt schmerzfrei
gespritzt worden und hat noch einmal helfende Hände,
liebevolle Worte und Streicheleinheiten bekommen. Man hat
noch einen Versuch gemacht, sein kleines Leben zu erhalten
und die Infektion an seinem offenen Bruch durch Abnehmen des
Beinchen zu stoppen. Eine ganzes Leben ohne dieses Beinchen,
wo doch gerade erst die Phase des übermütigen Spielens und
Tobens beginnen sollte... Das Schicksal oder der kleine
Lucky hat sich anders entschieden, und Lucky hat sich auf den
Weg in diese andere geheimnisvolle Dimension gemacht. Mit
Betroffenheit begleiten ihn unsere Gedanken.
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Yoqui hat es nicht mehr ausgehalten. Manche Hunde kommen mit dem
Zwingerleben zurecht und arrangieren sich irgendwie. Yoqui
hat nicht zu Ihnen gehört. Ständiger Lärm, aufgeregte
Hunde, läufige Hündinnen, nur durch Gitter getrennt,
wechselnde Zwingerkumpane, Futterstreitereien - alles der
Stress pur.
Yoqui hat sich aufgelehnt, wurde angriffslustig und wütend.
Nur noch wenige Tage hätte er aushalten müssen, sein Flug
war gebucht, er wurde sehnsüchtigst erwartet.
Unter den freiwilligen Helfern, ohne die man dort nicht
auskommt, sind auch Halbwüchsige und Kinder. Der zuständige
Tierarzt konnte die Verantwortung nicht mehr tragen. Yoqui
wurde heute am Morgen eingeschläfert. Wir sind unendlich
traurig.
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Der grosse Alte ist vorausgegangen. Seine alten Knochen wollten
nicht mehr so recht. In der Perrera bekam er dann Husten,
das Atmen bereitete ihm Schwierigkeiten, sein Herz schaffte
nicht mehr, dagegen anzuarbeiten. So hat der Tierarzt ihn dann
erlöst. - Schade nur, dass er, verlassen von
seinem langjährigen Besitzer, seine letzte Zeit in den
randvoll engen Zwingern der Perrera verbracht hat. Traurig,
dass er SEINEM Menschen keinen ruhigen, in Liebe
eingebetteten Weggang wert war...
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Sie haben ihn gehen lassen. Die Mitarbeiter der Perrera haben ihn,
dieses erbarmungswürdige Geschöpf, in Frieden gehen lassen.
In diesem Zustand kam er in die zugestopfte Perrera,
orientierungslos und gepeinigt von Angst. Er konnte die
Augen nicht mehr öffnen und muss furchtbare Schmerzen gehabt
haben. So war ein gnädiger Tod das einzig Mögliche, was
man für ihn noch Gutes tun konnte. Ein Opfer seiner Familie
und deren unglaublicher Gleichgültigkeit und Kälte.
Es gab keine Chance für ihn - er kam nicht mehr auf die
Vermittlungsseiten.
Warum er dann hier auftaucht? Als Mahnung - nicht
nachzulassen im Bemühen, als Ansporn, wenn man müde wird von
dem Elend - solche Leiden dürfen einfach nicht vergeblich
und vergessen sein.
Ein Jeder kann dabei mithelfen. Mit wachem Auge und offenem
Herzen.
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Rex konnte
nicht mehr unter Menschen leben. Am Mittwoch wurde er
eingeschläfert.
Ein Schäferhund, wie so viele seiner Rasse
ausgestattet mit Mut und Charakterstärke. Irgendwann hat ein
Mensch die Unterordnung zu hart betrieben und dabei keinen
Wert auf vorheriges Vertrauen und Zutrauen des Hundes
gelegt.
Anzeichen von Angst und Verzweiflung bei Rex wurden
falsch beantwortet und Rex hat das erste Mal zugebissen.
Jetzt war ihm klar, man kann sich wehren.
Dann, wenn man etwas nicht versteht, wenn man Angst hat, wenn man einer
Sache nicht traut. Der gleiche Rex, der in Phasen der
Entspannung schmusen wollte, Hände abgeleckt hat, Zuneigung
verteilen wollte.
Trotzdem ein Hund, den man eben nicht mehr
unter Menschen leben lassen konnte, weil die unsichtbare
Schranke schon lange zuvor gefallen war.
Wir sind traurig und erschöpft von dem Gedanken, dass solche
Fälle immer wieder auftreten werden, solange Menschen
unüberlegt, unsensibel und ohne nötige Sachkunde sich diese
prachtvollen Tiere untertan machen möchten.
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